Sie wollen gratulieren

Grußworte

Nachfolgend finden Sie Grußworte zum 100-jährigen Jubiläum zur Christuskirche Prien.

Am Ende der Seite freuen wir uns, wenn auch Sie eine Grußbotschaft verfassen.

 

 

Landesbischof Christian Kopp

Zum hundertjährigen Jubiläum der Christuskirche in Prien gratuliere ich allen Evangelischen in Prien von ganzem Herzen. Wenn ich an Prien denke, sehe ich Menschen vor mir, die am Seeufer stehen und einfach nur schauen. Auf das Wasser, die Kampenwand, auf eine unglaubliche Weite. Solche Orte tun gut. Sie öffnen den Blick, machen das Herz weit und schenken den Mut, neu aufzubrechen. 

Sie, die Sie in Prien am Chiemsee leben, wissen das. Seit hundert Jahren ist die Christuskirche ein Segensort. Hier finden Menschen einen Ort zum Aufatmen, zum Beten, zum Feiern und zum Trauern. Einen Ort, an dem Gottes Zusage trägt – seit nunmehr hundert Jahren. Schon allein die Gestaltung der Kirche und der Kirchenumgebung lädt zum Stillwerden und Kraftsammeln ein. 

Als die evangelische Gemeinde Anfang der 1920er Jahre kaum neunzig Mitglieder zählte, war der Entschluss eine Kirche zu bauen alles andere als naheliegend. Die Gründerinnen und Gründer dachten deutlich weiter. Sie vertrauten auf Gott und hatten den Mut, weit nach vorne zu denken. 1926 wurde der Grundstein gelegt, 1927 die Kirche eingeweiht. Und so entsteht aus einer kleinen Diasporagemeinde im Lauf der Jahre eine lebendige Kirchengemeinde, aus der weitere Gemeinden in der Region hervorgehen. Erst kürzlich hat mir eine „im letzten Jahr Zuagroaste“ erzählt, wie wohl sie sich vom ersten Tag an in dieser lebendigen Kirchengemeinde Prien mit ihren freundlichen und offenen Menschen gefühlt hat. 

Das Jubiläumsmotto „Auf geht's!“ passt deshalb wunderbar. Die Geschichte der Christuskirche ist eine Geschichte eines Aufbruchs, der immer weitergeht. Jede Generation hat ihre Spuren hinterlassen und zugleich die Kirche den Menschen ihrer Zeit geöffnet. Das gefällt mir besonders an der Priener Gemeinde: Sie schreibt diese Geschichte weiter. Wer hier herkommt, soll spüren: Du bist willkommen. Hier ist Platz für dich. Für dich und deine Beziehung zu Gott. 

Ich wünsche Ihrer Gemeinde, dass die Christuskirche immer ein Segensort bleibt. Ein Ort, an dem Menschen Heimat finden, Hoffnung schöpfen und den Mut gewinnen, immer wieder neu aufzubrechen.

Christian Kopp

Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern


 

Landrat Otto Lederer

Die Christuskirche ist eine kleine Kostbarkeit. Seit 100 Jahren liegt sie abseits
aller Priener Hauptverkehrsachsen, beinahe versteckt am Waldrand,
unterhalb des Herrnbergs. Ortsunkundige müssen sie tatsächlich suchen.
Eine Suche, die sich lohnt, denn die Christuskirche hat etwas Einladendes. In
diesem Oktogon, diesem Acht-Eck, fühlt man sich als Besucher geborgen.
Man kann die Gedanken schweifen lassen und nachdenken – über Gott und
die Welt.
Ein gelassener Umgang mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Kirchen
und Religionen ist für manche selbst heute noch ein schwieriges Thema. Vor
100 Jahren war das Verhältnis deutlich angespannter. Die Protestanten
waren mit rund 100 Mitgliedern eine kleine Minderheit in Prien und
Umgebung. Trotzdem beschloss die evangelische Kirchengemeinde 1921,
eine eigene Kirche zu errichten.
Der Architekt entwarf ein Oktogon, einen im Kirchenbau häufig verwendeten
Grundriss. Damit hat die Christuskirche große und berühmte Vorbilder wie die
Frauenkirche in Dresden oder den Felsendom in Jerusalem. Am 24. Juli 1926
war Grundsteinlegung, ein Jahr später, am 29. Juli 1927 feierliche
Einweihung.
Die Christuskirche ist ein vergleichsweise junges Gotteshaus. Trotzdem
hätten ihre Mauern, wenn sie sprechen könnten, viel zu erzählen.
Beispielsweise von unruhigen Zeiten, vom Krieg und von politischen
Auseinandersetzungen, die auch in die Kirche getragen wurden. Sie würden
berichten von Aufrufen zum Frieden, von feierlichen Gottesdiensten und
mitreißenden Konzerten. Und die Mauern könnten von menschlichen
Schicksalen erzählen, von tiefem Leid und großem Gück, von Ängsten und
Hoffnungen, aber auch zahlreiche Anekdoten zum Schmunzeln und Lachen
zum Besten geben.
Das alles ist nur möglich, weil Menschen Zeit in dieser Kirche verbringen. Sie
ist Rückzugs-, Kraft-, Erholungs- und Besinnungsort. Darüber hinaus ist sie
ein Ort, in dem einige der wichtigsten Momente eines Lebens stattfinden
können. Wenn Sie so wollen, dann ist die Christuskirche so etwas wie ein
Zuhause. Mehr Kompliment kann man einem Gotteshaus nicht machen.

Ich gratuliere Ihnen, der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Prien,
ganz herzlich zu 100 Jahre Christuskirche.

Otto Lederer
Landrat


 

Buergermeister Andreas Friedrich

„Aufbrüche“ – unter diesem Leitwort feiert die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Prien das 100-jährige Jubiläum ihrer Christuskirche. Zu diesem besonderen Anlass gratuliere ich der Kirchengemeinde, allen Verantwortlichen und den vielen Menschen, die sich ihr verbunden fühlen, ganz herzlich.

 

Vor einhundert Jahren bewiesen die Mitglieder der damals noch kleinen evangelischen Gemeinde Mut, Zuversicht und Weitblick. Trotz bescheidener Anfänge entstand mit der Christuskirche ein Gotteshaus, das bis heute unser Ortsbild prägt und weit über seine Mauern hinaus wirkt. Die Entscheidung zum Kirchenbau war ein Aufbruch im besten Sinne: getragen von Vertrauen, Gemeinschaftssinn und dem Wunsch, einen Ort des Glaubens und der Begegnung zu schaffen.

Seit ihrer Einweihung im Jahr 1927 hat die Christuskirche Generationen von Menschen begleitet – in Zeiten der Freude und des Feierns ebenso wie in Momenten des Abschieds, der Sorge und des Neuanfangs. Sie ist ein Ort der Besinnung, des Gebets und der Hoffnung, zugleich aber auch ein Ort des Miteinanders, der Kultur und des gesellschaftlichen Austauschs. Damit leistet die Kirchengemeinde einen wertvollen Beitrag für das Leben in unserer Gemeinde.

Das Jubiläumsmotto „Aufbrüche“ erinnert uns daran, dass jede Zeit ihre eigenen Herausforderungen und Chancen mit sich bringt. Die Geschichte der Christuskirche zeigt eindrucksvoll, wie aus Mut und Vertrauen Neues entstehen kann. Diese Haltung ist auch heute von großer Bedeutung – für das kirchliche Leben ebenso wie für unsere gesamte Gesellschaft.

Mein Dank gilt allen, die sich in den vergangenen hundert Jahren für die Christuskirche und ihre Gemeinde eingesetzt haben: den Pfarrerinnen und Pfarrern, den haupt- und ehrenamtlich Engagierten sowie den vielen Gemeindegliedern, die diesen Ort mit Leben erfüllt haben. Ihr Einsatz hat dazu beigetragen, dass die Christuskirche bis heute ein offenes Haus für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Lebenswege ist.

Für das Jubiläumsjahr wünsche ich der evangelischen Kirchengemeinde viele bereichernde Begegnungen, gelungene Veranstaltungen und Gottes Segen. Möge die Christuskirche auch in Zukunft ein Ort bleiben, von dem Aufbrüche ausgehen – für den Glauben, für die Gemeinschaft und für ein gutes Miteinander in Prien.

 

„Aufbrüche“ – unter diesem Leitwort feiert die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Prien das 100-jährige Jubiläum ihrer Christuskirche. Zu diesem besonderen Anlass gratuliere ich der Kirchengemeinde, allen Verantwortlichen und den vielen Menschen, die sich ihr verbunden fühlen, ganz herzlich.

Andreas Friedrich

Erster Bürgermeister

Markt Prien am Chiemsee

Nach den Grußworten von Vertretern aus Kirche und Politik sind nun Sie gefragt: Hinterlassen Sie Ihre eigene Grußbotschaft und werden Sie Tel unserer lebendigen Gemeinschaft.

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